Wälderbähnle
Im Rhythmus der alten Zeit. Eine Schmalspurbahn, Dampf, und das Tal in einem anderen Tempo. Die Fahrt dauert 20 Minuten — und bleibt länger im Kopf.
Kultur
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Von 1902 bis 1980 verband die Bregenzerwaldbahn das Tal mit Bregenz und dem Bodensee. 35 Kilometer, Schmalspurspur, durch die Achschlucht, mitten durchs Dorf. Dann kam ein Felssturz, und das war das Ende. Was blieb, ist das Wälderbähnle — und mit ihm ein Stück Bregenzerwald, das man sonst so nicht mehr erlebt.
Heute fährt die Museumsbahn die 5 Kilometer zwischen Bezau und Schwarzenberg — mit historischen Dampf- und Diesellokomotiven, von ehrenamtlichen Eisenbahnfans betrieben, mit historischen Billetts als Erinnerung. Die einfache Fahrt dauert 20 Minuten. Hin und zurück eine Stunde. Und irgendwo dazwischen merkt man, wie gut es tut, sich einfach nur treiben zu lassen — ohne Bildschirm, ohne Eile, mit dem Blick aus dem Fenster auf den Bregenzerwald.
Für Kinder ein Erlebnis. Für alle anderen auch. Und für alle, die mit der Bregenzerwald Gästekarte unterwegs sind, gibt es sogar einen Euro Ermäßigung.
Besonders im Winter: Die Nikolausfahrten sind ein eigenes Kapitel. Einmal im Jahr fährt der Nikolaus mit — und was dabei entsteht, ist genau das, wofür man in den Bregenzerwald kommt. Ruhig, besonders, und für die Kleinen unvergesslich. Tickets dafür sind heiß begehrt und schnell vergriffen — am besten früh buchen.
Das Wälderbähnle kann auch exklusiv gechartert werden — für Gruppen, Geburtstage, Firmenausflüge oder einfach weil man das Tal mal ganz für sich haben möchte. Mit Buffetwagen, Fotostopp und allem, was dazugehört.
Geschrieben von @bussi_lisi
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